Buch Empfehelungen von HDB Gesellschaften - u.a. mit: Unternehmen, Gründung, Zeit und Persönlichkeiten

Buchempfehlungen von HDB Gesellschaften

Buchempfehlungen zum Thema: Biographien

  • Der reichste Mann der Weltgeschichte: Leben und Werk des Jakob Fugger

    Kaum jemand kommt im Geschichtsunterricht an den Fugger vorbei. Der Patriarch Jacob Fugger hat seiner Familie zu unermesslichem Reichtum verholfen. Steinmetz hat mit seinem Buch die Fuggers unsterblich gemacht. Jakob Fugger gilt als der reichste Mann, der jemals gelebt hat. Geboren wurde er 1459 als Bauernenkel, als er starb, hatte er mehr Reichtum angehäuft als Gates oder Rockefeller. Fugger war Visionär und Bankier in einer Person. Er förderte innovative Ideen wie etwa die erste Weltumsegelung und zeigte auf wirtschaftlicher Ebene Durchsetzungsvermögen und Nervenstärke. Ohne die Härte, die er bewies, hätte er kaum erreicht, dass der Papst ihm Zinsgeschäfte gestattete oder ganze Monarchien von ihm abhängig waren. Steinmetz stellt Fugger als Vorbild dar, von dem moderne Menschen etwas lernen können. Er beschreibt seine Methoden und erklärt verständlich, wie es Fugger gelang, sein riesiges Finanzimperium aufzubauen. Fugger hätte nach heutigen Maßstäben ein Vermögen von 300 Milliarden Euro und wäre der reichste Mann der Welt. Sein Geld nutzte er zu seiner Zeit, um die Weltpolitik nachhaltig, bis in die heutige Zeit, zu beeinflussen.

  • Die Rothschilds: Des Hauses Aufstieg, Blütezeit und Erbe

    Egon Caesar Conte Corti hat eine beeindruckende Chronik über eine der bekanntesten und erfolgreichsten Familien der Neuzeit verfasst. Der Name Rothschild steht für eines der bedeutendsten Familienunternehmen der Welt. Die Familie Rothschild wird noch heute in einem Atemzug mit den reichen und schönen unserer Gesellschaft genannt. Ursprünglich lebte die jüdische Großfamilie in der Frankfurter Judengasse. Von dort aus startete die Karriere, die die Familie zur ersten Finanzmacht Europas aufsteigen ließ. Bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts schaffte es der Gründer, Mayer Amschel Rothschild, mit deutschen Adelshäusern In Kontakt zu treten und deren Geldgeschäfte europaweit zu managen. 1810 entstand das Bankhaus »Meyer Amschel Rothschild & Söhne«. Seine fünf Söhne erweiterten das Geschäft um Niederlassungen in Frankfurt, London, Paris, Wien und Neapel. So wurden die Rothschilds die weltweit wichtigste Privatbank ihrer Blütezeit. Der Chronist zeigt nicht nur den wirtschaftlichen Aufstieg der Bankiersfamilie, sondern auch familiäre Verflechtungen, interne Zusammenhänge und politische Einflussnahmen. Ein unterhaltsames und gleichzeitig lehrreiches Lesevergnügen über eine Dynastie, die noch heute beim Investmentbanking und der Vermögensverwaltung eine wichtige Rolle spielt.

  • Einstein: Eine Biographie

    Jürgen Neffe gelingt es mit der vorliegenden Biografie über Albert Einstein, nicht nur einen der berühmtesten und genialsten Wissenschaftler aller Zeiten zu porträtieren, sondern auch einen Einblick in die Zustände der Epoche zu bieten, in der Einstein lebte und forschte. Der Autor nutzt seine hervorragend ausgebildeten Kompetenzen, denn er selbst studierte Physik und Biologie. Außerdem war er lange als Journalist für 'Spiegel' und 'GEO' tätig, er leitete 2003 sogar das Hauptstadtbüro der Max-Planck-Gesellschaft. Damit hat Neffe die besten Voraussetzungen, um ein sachlich fundiertes Werk vorzulegen. Neffes Biografie ist anders als andere Biografien über Einstein. Er baut sein Werk nicht chronologisch auf. Stattdessen wird das Leben Einsteins in den Kontext der Zeit und der politischen Verhältnisse gestellt. So gelingt ihm ein empathisches Buch über einen Mann, der zu den größten Denkern der Menschheit zählt. Hier kommt seine Einstellung zu Frauen ebenso zur Sprache wie das Verhältnis zu seinem Vater. Neffe stellt den Menschen Einstein dar. Ihm gelingt es, auf unterhaltsame Art eine Brücke zu schlagen zwischen der Relativitätstheorie und ihrem Erfinder.

  • Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert

    Elon Musk und Ashlee Vance haben sich daran gewagt, eine sehr persönliche Geschichte über einen der größten und erfolgreichsten Unternehmer der Menschheitsgeschichte zu schreiben. Musk selbst gelingt es, sich als einen Visionär und einen Querdenker darzustellen. Er beschreibt die Bedeutung von Visionen und Ehrgeiz. Von seiner Flucht aus Südafrika an schildert der Unternehmer, wie ihm sein Aufstieg gelang. Mit gerade 17 Jahren musste er neu anfangen und sein eigenes Leben aufbauen. Die einzelnen Stationen waren PayPal, Tesla und das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Was Musk anfasst, gelingt. Damit dient der Milliardär als Vorbild und als Inspiration für jeden, der mehr aus seinem Leben machen will. Die Geschichte von Musk macht Mut und weckt Erstaunen. Eine interessante Zugabe sind die 16 Fotoseiten, für die Musk persönliche Fotoalben geöffnet hat. Sie zeigen den Visionär in einem sehr persönlichen Umfeld mit Familie und Freunden. Besonders wertvoll wird dieses Buch durch die Informationen, die der Journalist Ashlee Vance verarbeiten konnte, weil er bisher als einziger Journalist Zugang zu privaten und persönlichen Bereichen Musks eingeräumt bekam.

  • Goldwyn: A Biography

    A. Scott Berg hat ein hervorragendes literarisches Werk geschaffen, in dem es darum geht, das Leben eines der ersten Größen der amerikanischen Kinoindustrie darzustellen. Er schildert die harten Anfänge als Einwanderer Goldwyns bis zu dessen großartigem Erfolg als unabhängiger Produzent. Berg gelingt es, uns Leserinnen und Lesern den Geist des früheren Kinos zu vermitteln. Der rasante Aufstieg des Kinofilms in der amerikanischen Kulturszene von damals ist eng mit dem Namen Goldwyn verbunden. Im Verlauf des Buches lernen wir weitere schillernde Persönlichkeiten Hollywoods kennen. Nicht zuletzt Charlie Chaplin und Mary Pickford runden das weite Spektrum des Buches ab. Diese Biografie über Goldwyn ist ein Muss für jeden Freund früherer amerikanischer Kinostreifen. Der Autor analysiert nicht zu tief, geht an anderer Stelle dafür auch ins Detail. Es wird daher nie langweilig. Die Kritik anderer Rezensionen, dass sich Berg auf einige Werke hätte konzentrieren sollen, ist subjektiv. Ein umfassendes Bild, interessant und gut zu lesen, zu zeichnen, ist für eine Biografie sicher nicht die schlechteste Wahl.

  • Reinhold Würth: Der Herr der Schrauben | Die Biografie eines der größten deutschen Unternehmer

    Helge Timmerberg hat sich des Lebens eines der bedeutendsten deutschen Unternehmer angenommen, Reinhold Würth, der Herr der Schrauben. Aus dem elterlichen Schraubenbetrieb, den er als junger Mann (19 Jahre) übernahm, machte er einen Weltkonzern. Würth hat heute mehr als 70.000 Mitarbeiter und mehr als 13 Milliarden Umsatz. Der Biograf sieht in Reinhold Würth einen der letzten Patriarchen unserer Zeit. Ihm wird nachgesagt, dass er an seinem Hauptsitz Künzelsau noch alle Fäden in der Hand hält und das Unternehmen mit Disziplin und Kontrolle führt. Der Autor, auch als Verfasser von Reisebüchern bekannt, betritt mit diesem Titel neues Terrain. Er meistert die Aufgabe mit Bravour. Timmerberg lässt Sympathie für Würth und Interesse an seinem Leben erkennen. Das macht das Buch unterhaltsam und informativ zugleich. Timmerberg gelingt es, sowohl den Kunstliebhaber als auch den Unternehmer zu skizzieren. Wer das Buch zu lesen beginnt, wird es schwer aus der Hand legen können. Sowohl die Sprache als auch die geschilderten Inhalte geben der Leserschaft das Gefühl, Würth auf seinem ereignisreichen Weg zum Milliardär zu begleiten.

  • Shoe Dog: A Memoir by the Creator of NIKE

    Den Namen Nike verbinden viele mit Sportschuhen, die vor allem in der jüngeren Generation ein Must-have sind. Doch hinter dem Namen des Unternehmens steckt ein bemerkenswerter Gründer. Phil Knight startete sein Geschäft mit 50 Dollar, die er sich von seinem Vater lieh. Seine Geschäftsidee bestand daraus, hochwertige und gleichzeitige preiswerte Laufschuhe aus Japan an den Mann zu bringen. Sein erster Store war der Kofferraum seines Wagens. Im ersten Jahr machte er aus den ersten 50 Dollar bereits 8000 Dollar. Heute ist das Unternehmen Nike weltweit bekannt und etabliert, Mitbewerbern hat er das Fürchten beigebracht. Der Gründer selbst ist bisher eher im Verborgenen geblieben. Dieses Buch stellt zum ersten Mal auch den Mann hinter dem Swoosh dar, zeigt den unaufhörlichen Willen zum Erfolg. Knight und seine Mitarbeiter haben es geschafft, eine neue Kultur zu erschaffen, in der der Sport die Macht ist, mit der Grenzen tatsächlich überwunden werden können. Das Buch ist teilweise sehr persönlich, Anekdoten und Erinnerungen fließen ein. Gerade dieser persönliche Anteil macht das Buch lesenswert und unterhaltsam.

  • Steve Jobs – Legenden

    Die FUNKE One GmbH legt mit ihrer Biografie über Steve Jobs ein lange überfälliges Werk vor. Im Magazin Legenden wird nicht nur der Business-Man gewürdigt, sondern auch der Privatmensch im Rahmen seiner Familie dargestellt. Selbst seine Kritiker sollten sich damit befassen, denn schließlich kann jeder, der erfolgreich sein will, von Steve Jobs lernen. Der Apple Gründer steht für eine ganze Generation in einer Vorbildfunktion. Dabei ist diese Biografie anders. Den Verfassern ist es gelungen, einen durch und durch persönlichen und menschlichen Blick auf Steve Jobs zu werden. Sie haben erkannt, dass Steve Jobs sich nicht nur in Unternehmen wie Pixar oder NeXT begreifen lässt. Auch das innovative Design von iMac, iPod, iPhone und iPad wird unter die Lupe genommen. Steve Jobs hat sich selbst zu einer Legende gemacht. Nicht nur seine berühmte und weltweit bekannte Rede an der Stanford University, auch sein Kleidungsstil oder das Design seiner AppleStores machen den Gründer unvergesslich. Für Fans des Pioniers der Tech-Branche gibt es Fotos von allen Produkten aus der Zeit Steve Jobs.